Es gab ja noch den eigentlichen DadFür ihn war es inzwischen so, als wäre sie nicht mehr seine Stieftochter, sondern als hätte er sie schon immer gehabt. Dass es da noch einen anderen Dad gab, daran dachte er gar nicht und das hatte auch einen guten Grund. Denn dieser war nicht so, wie man sich den idealen Vater vorstellt. Also dass er sich kümmert, sie besucht, mit ihr etwas unternimmt. Nichts davon. Ganz im Gegenteil.
Der eigentliche Dad meldete sich immer nur sporadisch. Wenn er gerade Lust dazu hatte. Aber da war er eigentlich nie für sein Kind. Weder wenn sie Sorgen hatte, noch wenn sie sich freute. Er glänzte die meiste Zeit mit Abwesenheit. Das tat selbst ihm im Herzen weh, aber er beschloss, den eigentlichen Vater so gut es ging zu ersetzen. Das ihm das noch Kummer bereiten würde, konnte er da noch nicht ahnen.