Diese Dinge hindern dich daran, endlich glücklich zu sein!

Lisa am 12. May 2021
Es gibt wohl niemanden, der noch nie unter depressiven Phasen gelitten hat. Meistens gehen diese schnell wieder vorbei, aber manchmal treten sie häufig auf und vermiesen einem so das Leben. Allerdings sind es oft einfache Ursachen, die für diese Stimmungsschwankungen sorgen und die sich aber relativ leicht beheben lassen. Es sind Dinge, die fast alle von uns täglich machen und uns gar nicht auf die Idee bringen, dass diese Dinge verantwortlich für unser negatives Grundgefühl sein könnten.

Wir haben dir daher mal 10 Angewohnheiten zusammen gesammelt, die tatsächlich schon jede für sich der Grund für das dauernde unglückliche Gefühl sein können. Wir sind sicher, mindestens eine davon hast du auch und auch deine Freunde. Wenn du sie behebst, hast du endlich die Chance, dauerhaft ein gutes und positives Gefühl zu erlangen. Sicher erkennst du dich gleich wieder und wirst staunen, was es für einfache Dinge sind, die dein Glück verhindern können.
1. Dauernd buckelig
Nicht umsonst haben unsere Eltern immer gesagt, dass wir gerade sitzen sollen, gerade stehen und auch laufen. Die Schultern zurück ziehen und so eine gute Haltung zeigen. Das hat nicht nur etwas mit dem Aussehen zu tun, sondern vor allem auch mit unserer Gesundheit. Denn nicht nur, dass die Wirbelsäule sich nach einer gewissen Zeit verkrümmt, die Haltung hat auch direkten Einfluss auf unsere Psyche. Wenn wir genau nachdenken, hat eine gekrümmte Haltung normalerweise nur der, der argen Kummer hat oder Sorgen.

Alleine eine kontrollierte Körperhaltung kann nachweislich dazu führen, ,dass es der Seele besser geht. Probiere das mal aus, wenn du an etwas negatives denkst und dabei einfach mal den Rücken gerade machst, die Schultern zurückziehst, das Gefühl verfliegt. Wenn du jetzt noch die Hände nach oben streckst, kannst du beim besten Willen nicht mehr schlecht drauf sein! Mache das also zur täglichen Übung, dass du deine Haltung kontrollierst.
2. Lieber selbst sehen als auf Fotos festhalten
Wir alle kennen sie, die Leute, die jeden noch so kleinen Moment auf Bild festhalten. Das ist eigentlich nicht verkehrt, nur läuft man dabei Gefahr, dass man diese schönen Momente gar nicht mehr genießen kann. Man ist mit der Kamera beschäftigt, vielleicht noch mit Filtern und Co und dann muss das ganze ja auch fein gepostet werden mit Text und Hashtags. Von Genuss des Moments dann keine Spur mehr.

Daher lieber die schönen Momente mit allen Sinnen genießen, als sie überall zu teilen. Behalte sie doch einfach mal für dich und hab ein gutes Gefühl dabei. Es ist dir vergönnt, dass es einfach mal nur dir gut geht und andere können das schöne Gefühl, welches du beim fotografieren hast, meistens eh nicht nachspüren. Daher, leben, genießen und einfach mal im Jetzt sein.
3. Zu wenig Bewegung
Studien haben herausgefunden, dass die meisten, die unter Depressionen oder depressiven Verstimmungen leiden, sich viel zu wenig bewegen. Es ist verständlich, dass man kaum Lust auf Sport hat, wenn die Welt düster und dunkel erscheint. Aber, zu wenig Bewegung fördert die Depression natürlich eher noch, weil der Hormonhaushalt gar keine Endorphine mehr kennt, die vor allem beim Sport ausgeschüttet werden.

Ein bisschen Bewegung, an der frischen Luft, würde völlig ausreichen, um sich besser zu fühlen. Es muss nicht immer der extreme Sport sein, um gute Gefühle zu erlangen. Einfach zügig durch die Natur spazieren, am besten im Wald. Das fördert gute Gefühle und depressive Verstimmungen verschwinden praktisch automatisch. Daher niemals zu faul sein, sondern raus, an die Luft und wenn es nur für 15 Minuten täglich ist. Das hilft ungemein. Normale Kleidung reicht hier übrigens völlig aus.
4. Alles aufschieben
Wer ständig alles aufschiebt, was zu erledigen wäre, sorgt für unnötigen Druck. Man weiß ja, dass man die Dinge erledigen muss und kann so die scheinbar gewonnene Zeit auch gar nicht genießen. Das macht Stress und sorgt für Unruhe. Daher einfach die wichtigsten Dinge erledigen! Checkliste erstellen, nacheinander abarbeiten, du wirst sehen, dass macht sogar Spaß, wenn man nacheinander die Haken auf der Liste machen kann.

Sorge dafür, dass du nach jeder erledigten Aufgabe dir etwas Gutes tust. Bitte keine Süßigkeiten, sondern einfache Dinge. Klopfe dir auf die Schulter, sag laut „Ja, geschafft!“ zu dir. Irgendwas, was dir gut tut. Geh kurz spazieren und mache dann weiter. Hauptsache, du arbeitest die Liste sauber ab. Du wirst sehen, zukünftig wirst du nichts mehr aufschieben, weil automatisch ein System entsteht, in dem du für Chaos gar keinen Nerv mehr hast.
5. Zu wenig Schlaf
Wir alle brauchen unseren Schlaf. Er ist wichtig, damit wir uns gut erholen können. Sowohl physisch als auch psychisch. Aufladen der Batterie, nennen wir das. Daher sorge dafür, dass du genügend Schlaf bekommst. Gehe rechtzeitig zu Bett, lass Handy und Co außen vor und lese lieber noch einige Seiten eines guten Buches. Denn das Licht des Handys wird dich wach halten. Man sollte mindestens eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr an PC und Handy sein.

Gestalte dein Schlafzimmer gemütlich, elektrische Geräte möglichst verbannen. Halte es in sanften Farben und sorge für ein bis zwei Zimmerpflanzen, die dich mit gutem Sauerstoff versorgen. Nicht schwer essen vor dem Schlafen gehen und keinen Alkohol konsumieren. So sollte das Schlafen zukünftig kein Stress mehr sein, sondern eine wunderbar erholsame Angelegenheit.
6. Zu viel Unterhaltung
Viele sind sehr sozial und haben einen großen Freundeskreis. Das ist an sich eine gute Sache, allerdings bedeutet das auch einen gewissen Stress. Und das schlechte daran, jeder, der sich ständig mit anderen umgibt, läuft Gefahr, mit sich selbst irgendwann gar nichts mehr anfangen zu können. Wenn diese Leute dann mal alleine sind, wird ihnen schnell langweilig und sie müssen sich permanent unterhalten, bzw. unterhalten lassen. Daher ist die Übung darin, allein sein zu können, nicht die schlechteste.

Übe dich darin, die Zeit mit dir selbst genießen zu können. Nehme ein Bad. Mache Sport für dich alleine. Pflege dich mal ausgiebig. Genieße deine Lieblingsserie in Jogginghose und ungekämmten Haaren. Zeit für dich ist die wertvollste Zeit. Lerne dich selbst kennen, was du willst, was du gerne magst und was du gar nicht magst. Schaffe dir Freiräume ganz alleine für dich selbst. Du wirst sehen, das ist wunderbar.
7. Das reale Leben sollte überwiegen
Heute hat jeder viele Online Freunde. Also praktisch jeder. Man ist nie wirklich einsam. Man hat Unterhaltung den ganzen Tag und wer mag, auch noch die ganze Nacht. Was man aber nicht vergessen sollte, all das schöne Leben online kann niemals das reale Leben ersetzen. Ein Gespräch, Auge in Auge, in einem Cafe oder einer Bar ist wesentlich angenehmer als das, was man nur am PC oder am Handy führt.

Daher sorge mindestens einmal in der Woche für einen realen Austausch. Triff dich mit Freunden, oder mit der Familie, jemandem, den du gerne magst. Genieße das reale Zusammensein. Selbst wenn wenig Zeit dafür da ist, wenigstens ein Kaffee für eine Stunde sollte doch drin sein. So bleibst du sozial und real aktiv und pflegst damit deine Seele. Wer keine Freunde hat, sollte mal über einen Verein nachdenken oder auch eine Gruppe, die sich real trifft.
8. Leg doch mal das Smartphone einfach weg
Ist dir schon mal aufgefallen, dass heute so viele Menschen eine Brille brauchen? Kannst du dir vorstellen, woran das liegen könnte? Man schaut permanent in die Nähe. Auf das Handy. Auf den PC. Auf den Fernseher. Kaum noch jemand macht sich die scheinbare Mühe, einfach mal den Blick ins Weite zu richten! Alleine das sorgt schon dafür, dass sich die Muskeln verkürzen und eine Fernsicht immer schwerer wird. Daher, leg doch bitte das Handy weg so oft es geht.

Erstens kann man sich dann auch mal auf das Leben um einen herum konzentrieren und gleichzeitig ist das eine Wohltat für die Augen, wen sie mal weiter weg sehen können als nur einige Zentimeter bis einen halben Meter. Handy weg, Smartphone weg, das Leben findet draußen statt. Also direkt vor deiner Nase. Nehme es wahr und genieße es doch einfach!
9.Schädliche Partnerschaften
Hast du schon einmal von toxischen Beziehungen gehört? Meistens sieht man das bei anderen und fragt sich, warum sind die überhaupt zusammen? Aber die eigene stellt man meistens nicht in Frage. Man soll jetzt auch nicht beginnen, nach Fehlern zu suchen, sondern einfach hin spüren: Macht er oder sie mich glücklich? Lache ich viel? Bin ich deprimiert in ihrer oder seiner Anwesenheit?

Solltest du merken, dass deine Partnerschaft mehr Ballast als Wohltat ist, dann beende das. Jeder sollte glücklich sein in einer Beziehung, unglücklich kann man ja alleine auch sein. Da braucht man keinen Partner dafür. Natürlich sollte man aber vorher dafür sorgen, dass die Beziehung noch eine Chance bekommt. Sprecht über eure Beziehung, was ihr verbessern könnt und ob es noch Möglichkeiten gibt, mehr Glück, mehr schöne Momente einzubauen. Erst wenn alles nichts nutzt, beende unglückliche Partnerschaften. Jeder hat ein Recht auf ein glückliches Leben.
10. Nimm das Leben nicht so ernst
Dummerweise neigt unser Gehirn, unser Denken wirklich dazu, die negativen Dinge mehr zu bewerten als die positiven. Das ist ein Überbleibsel aus der Steinzeit. Hier musste man sich merken, wo der gefürchtete Säbelzahntiger lebt und wo Gefahren lauern, da durfte man nicht nur die schönen Blümchen sehen, wenn man überleben wollte. Natürlich muss man auch heute noch Gefahren im Auge haben. Aber nicht übertreiben!

Genieße daher alles, was schön ist. Jede Blume. Jeden Vogel. Die Eichhörnchen, den Hund. Alles, was dir Freude macht. Um die negativen Dinge kümmere dich zwar, aber halte dich danach nicht weiter damit auf, sondern habe wieder Spaß! Wer zu viel grübelt, verpasst einfach die schönen Momente und daher lebe einfach. Heute, hier und jetzt. Je mehr du Schönes genießen lernst, desto mehr wirst du erfahren und du kannst so ganz einfach, scheinbar ohne Grund, ein glücklicher Mensch werden.