Er entdeckte etwas in seiner Einfahrt… Er fand etwas wonach andere seit Jahrzehnten suchten!

Sie besorgten sich alle nötigen Dokumente aus den Stadtwerken, doch diese zeigten leider keinerlei unterirdischen Kammern. Laut Karten war das Grundstück nur ein leeres Feld. Waren die unterirdischen Kammern aus Absicht nicht in den Unterlagen verzeichnet oder war es damals noch nicht so wichtig, dass jede Kleinigkeit notiert wurde?
Als Simon und Gerald anfingen, das Land zu erforschen, verstanden sie, dass sich das Land an einem strategischen Ort in der Nähe eines bestimmten Viertels befand. Jemand namens Sir John Anderson erhielt die Aufgabe, Großbritannien auf den Krieg mit Deutschland vorzubereiten. Hatten die Kammern also etwas mit dem Krieg zu tun?
Im Jahr 1938 mussten die Bürger vom bevorstehenden Krieg geschützt werden. Also entwickelten viele schlaue Köpfe dafür eine Strategie. Sie erschufen billige, schnell zu bauende und unterirdische Kammern, die die Bürger schützen sollten. Die Idee war, dass die Bewohner schnellstmöglich vor einem Angriff in den Kammern Schutz suchen konnten. Die Wände der Kammern waren aus Metall. Simon und sein Vater fanden heraus, dass zwei Millionen dieser Luftschutzbunker im ganzen Land verteilt waren. Doch das Loch in Simons Garten war noch etwas anders als die, die sie im Internet fanden.
Was war es genau? Der Bunker unter Simons einfahrt war viel größer und stabiler. Sie konnten herausfinden, dass diese Kammern von der gesamten Gemeinde gebaut wurden, damit sich dort alle gemeinsam über mehrere Tage und Wochen vor möglichen Anschlägen verstecken konnten.
Während des Zweiten Weltkriegs bombardierte die deutsche Luftwaffe taktisch einige Teile von London, Liverpool und Birmingham. Als Simon und sein Vater tiefer gruben, fanden sie einige Artefakte, die das genaue Datum bestätigten. In einer der Kammern fanden sie einen Ausschnitt aus der Herald-Zeitung mit einem Datum aus den Tagen des Zweiten Weltkriegs.
Eine Überschrift lautete: „Luton Airport ist das das Ende?“ Die Sorge war eindeutig, dass der Flughafen von den Deutschen bombardiert werden würde. Sie fanden mehr als nur das. Der Luftschutzbunker war voll mit Lebensmitteln und Wasser für diejenigen, die sich hier verstecken mussten. Die Leute versteckten sich damals mehrere Tage hintereinander in dem Bunker.
„Es ist unglaublich zu glauben, dass die Bewohner damals etwas so robustes gebaut haben“, berichtete Marks. Die Wände waren wirklich robust und gut gebaut, so dass sie auch Jahrzehnte später noch intakt waren. Obwohl Simon und sein Vater wussten, was sich unter der Erde befindet, wollten sie den Bunker komplett ausgraben.
Wir sind im Moment ungefähr einen Meter tief, also sind es nur noch fünf Meter, bis wir fertig sind. „Es gibt sehr viel Müll, den wir loswerden müssen. Das Verzögert unsere Arbeiten stark.“, erklärte Simon. Am Ende entdeckten sie auch noch etwas anderes. Simon sagte: „Eine der Wände wurde zugemauert. Sie waren gespannt, was sich dahinter befinden könnte.“
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