20 unglaubliche Fakten über Russland, die dich sprachlos machen!

Sina am 19. May 2021
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1. Kälte? Gibt es nicht
Wir hier denken ja, in Russland ist es irgendwie immer kalt. Aber das Wort kalt kennt in Russland kaum jemand. Es ist auch wirklich keine Einbildung. Aufgrund seiner Lage im hohen Norden gehört Russland zu den Ländern, in denen es wirklich am kältesten werden kann. Auf dem Land ist es möglich, dass die Temperaturen auch mal bis auf minus 40 Grad sinken können. Wir frieren schon bei dem Gedanken daran. Nach Russland auszuwandern, käme für viele alleine deshalb nicht in Frage.

Die Russen selbst jedoch haben kein Problem mit der Kälte. Sie sind es gewöhnt und lächeln über Leute, die bei minus 20 Grad bereits die traditionelle Pelzmütze aufsetzen. Also die, die auch Klappen für die Ohren hat. Daher sind die Russen wohl wirklich ein sehr abgehärtetes Völkchen und Kälte, kennen sie einfach nicht. Es ist wie es ist und sie nehmen es so. Ohne zu jammern natürlich.

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2. Kommunismus? Gehört der Vergangenheit an
Wenn man uns nach der politischen Gesinnung in Russland fragen würde, würden wir wohl alle automatisch „Kommunistisch“ antworten oder? Aber das ist schon lange vorbei. Seit der Auflösung der damaligen Sowjetunion, was immerhin schon 30 Jahre bald her ist, gibt es in Russland keinen Kommunismus mehr. Im Gegenteil. Das meiste dort ist wie bei uns in Europa. Einstellung, Lebensweise und all das ähnelt unserer inzwischen sehr.

Viele verbinden auch den roten Platz noch immer mit dem Kommunismus, aber das rote Quadrat ist einfach „schön“. Und wenn du schon mal in Russland warst, wirst du vor allem in den Städten sehen, dass die Leute dort genau so sind wie hier. Sie feiern, sie shoppen, sie sind locker drauf und genießen ihr Leben. Statt Kommunismus hat in Russland schon lange der Kapitalismus Einzug gehalten. Also weg mit dem alten Denken. Russland ist modern geworden.

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3. Bevorzugung der Einheimischen
Was wir persönlich gar nicht schlecht finden, ist die Tatsache, dass für viele Attraktionen Urlauber mehr zahlen als die Einheimischen. Im Rahmen der „Ermäßigung für russische Staatsbürger“ ist es also den Bewohnern möglich, für kleines Geld ihre Freizeit zu genießen. Aber ist auch verständlich. Viele in Russland verdienen wesentlich weniger als die Touristen, die ins Land kommen. Das ist also nur fair und wir finden es wirklich okay.

Für alle, die das unfair finden, man muss ja wirklich bedenken, dass viele Russen wirklich arm sind. Ihnen wäre es gar nicht möglich, Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bewundern, wenn es die ermäßigten Preise nicht gäbe. Es ist so wie bei uns im Land, die sozial Schwächeren bekommen eben Ermäßigungen und so ist es in Russland auch. Eine gute Sache, wie wir finden.

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4. Bisschen viel Verkehr!
Wir kennen Staus natürlich auch. Besonders zu Ferienbeginn und wenn ein Feiertag eine Brücke bildet, kann man bei uns gewaltige Staus auf den Autobahnen erleben. Auch in den Städten staut es sich natürlich auf den Hauptverkehrsstraßen, besonders im Feierabendverkehr. Aber wie sieht das in Russland aus? Gibt es dort auch Staus? Aber sicher doch! Und zwar gewaltige.

Man denkt ja immer, so viele Einwohner hat Russland doch gar nicht, also was sollte sich dort stauen. Aber man darf nicht vergessen, dass viele Russen natürlich in den Metropolen leben und dort ballt sich das logischerweise und führt zu extremen Staus. Vor allem in Moskau ist ein Stau praktisch die Hölle. Wenn du also mal einen wichtigen Termin in Moskau haben solltest, plane unbedingt genug Zeit für die Fahrt ein, damit du nicht zu spät kommst.

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5. McDonald´s ist hier ein wenig anders als bei uns!
Egal wo wir auf der Welt sind, der McDonalds bietet uns alles, was wir von hier auch kennen. Aber in Russland ist eben immer noch alles ein wenig anders und so gibt es nur dort ein Gericht, dass du nicht mal in den USA bekommen würdest. Der „McShrimp“ wird in den meisten Filialen von McDonalds in Russland angeboten und die ihn bereits genießen konnten, lieben ihn und uns macht das jetzt ein bisschen neidisch.

Daher, solltest du eine Reise nach Russland planen, geh dort unbedingt zum McDonalds und probiere den McShrimp auch gleich selbst mal. Ansonsten bekommst du in den Filialen natürlich alles, was du hier auch bekommst. Ist es nicht schön, eine Konstante auf der ganzen Welt zu haben, nämlich die, dass egal wo du auf der Welt bist, der Hamburger und Cheeseburger immer gleich schmeckt? Allerdings empfehlen wir natürlich allen Reisenden, doch unbedingt auch die russischen Spezialitäten zu probieren.

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6. Prachtbauten? Nein, Schlösser sind dort was anderes!
Wenn du Schloss hörst, also außer das an der Tür, denkst du sicher an solche Gebäude wie aus dem Märchen oder an eines, wie man es in Neu-Schwanstein bewundern kann. In Russland sind diese ein bisschen anders. Denn unter „Schlössern“ verstehen Russen nichts anderes als das berühmte Vorhängeschloss. Du kennst ja diese Liebesbrücken, eine davon ist in Köln, wo tausende und abertausende an Vorhangschlössern hängen, die die Liebe bis in alle Ewigkeit bewahren sollen.

Viele denken, die Russen sind irgendwie nicht romantisch, sondern einfach nur logische und emotionslose Menschen. Das ist natürlich Quatsch. Die Russen lieben genau so wie wir und leiden genau so wie wir und so ist es nicht verwunderlich, dass in Moskau jede Menge dieser kitschigen Liebesschlösser hängen. Inzwischen ist es so schlimm geworden, dass der Gemeinderat von Moskau Befehl gab, die doch schweren Dinger wieder abzunehmen. Denn die Brücken leiden ja auf Dauer, wenn so viele Schlösser daran hängen.

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7. Ein bisschen Action? Nein, ganz viel!
Du kennst sicher Sochi, dort fanden die olympischen Spiele zuletzt statt. Und genau dort kann man sich einen ordentlichen Schub an Adrenalin holen. Der wirklich beängstigende Gang der Welt ist nämlich dort möglich. Hier befindet sich die Sky Bridge und was der Name vermuten lässt, erwartet dich dort auch.. Hier befindet sich nämlich der Sochi Sky Park, in dem alle Adrenalin Junkies voll auf ihre Kosten kommen.

Hier kannst du über eine sehr wackelige Brücke gehen, die nicht weniger als 439 Meter lang ist. Würdest du darüber laufen, oder hast du Höhenangst? Dann bist du hier definitiv falsch. Denn man kann hier auch mit der Seilbahn fahren, die „Mega Troll“ heißt. Hier können furchtlose Leute 700 Meter in der Luft schweben. Wem das noch nicht reicht, kann mit der höchsten Schaukel der Welt den schönen Ausblick genießen. Wäre das was für dich?

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8.Hier gibt es gleich 2 davon!
Wenn du ein besonderes Restaurant besuchen möchtest, dann solltest du in Moskau unbedingt das Twin Star Restaurant besuchen. Denn dieses Restaurant stellt nur Zwillinge ein, die völlig identisch aussehen. Und natürlich tragen die jeweiligen Zwillinge auch die gleiche Kleidung. Selbst der BBC hat schon über das Restaurant berichtet, weil es tatsächlich einzigartig auf der Welt ist. Ist bestimmt interessant dort und man sollte dort mal hingehen. Aber wie sieht es mit der Küche aus?

Die Speisekarte ist sehr vielseitig und so möchte man am liebsten von jedem Gericht ein bisschen etwas kosten. Der Besitzer sagt übrigens, dass ihn ein Film aus den 60er Jahren inspiriert hat. Dort war ein Mädchen durch ein Paralleluniversum gegangen und hatte hier seinen Zwilling gefunden. So entstand also die Idee des Twin Restaurants. Aber Moment, dann müsste es doch auch zwei davon geben? Vielleicht kommt das ja noch.

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9. Es geht immer noch ein bisschen kälter!
Das es in Russland kalt werden kann, wissen wir ja schon. Aber dass dort der kälteste Ort ist, der von Menschen besiedelt ist, wissen wir erst jetzt. Am Fluss Indigirka befindet sich der Ort Oymyakon. Hier ist es nicht wirklich warm, ganz im Gegenteil und wir bewundern aufrichtig alle, die dort freiwillig leben. Wir wären schon längst in wärmere Gefilde abgewandert. Aber wie kalt kann es dort werden?

Also im Jahr 1933 wurden dort minus 67,7 Grad gemessen und viel wärmer wird es in den Wintermonaten dort auch jetzt noch nicht. Die Menschen dort haben auch nicht jeden Komfort, wie wir ihn haben, sondern beheizen ihre Öfen selbst mit Holz und ja, auch die Kinder müssen ganz normal zur Schule gehen. Sie fahren morgens mit dem Schulbus in die kalte Schule und Nachmittags fahren sie wieder in ihr frisches Zuhause. Wah, wir stellen uns das schon heftig vor. Aber die Leute dort sind es gewohnt.

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10. Ganz viel Zeit!
Wie ist es in Russland mit der Zeit? Es ist eines der größten Länder der Welt und so ist es nicht verwunderlich, dass es auch mehrere Zeitzonen in Russland gibt. Es sind sogar 11! Es wurde zwar mal eine Sommerzeit eingeführt, allerdings wurde diese bereits ein Jahr später wieder abgeschafft. Das war im Jahr 1917, 1918 war es damit wieder vorbei. Dann dachte man, führt man sie wieder ein, im Jahr 1930 war das und im Jahr 1981 wurde sie wieder abgeschafft. Seitdem wurde nicht mehr unnötig an der Uhr gedreht.

Und da dort so viele Zeitzonen sind, kannst du kaum zu spät kommen. Moskau zum Beispiel liegt 9 Stunden hinter Kamtschatski, das ist auf einer Insel im Norden Asiens. Übrigens liegt diese Stadt sehr nahe an Japan. Du kannst also deine Zeit gemütlich einplanen, wenn du eine größere Tour durch Russland planst. Einfach die Zeitverschiebungen mit einplanen, so hast du praktisch Zeit ohne Ende. Das hat schon was!

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11. Es gibt kein „Zu viel“
Im Jahr 1745 war Elisabeth Petrowna eine der Herrscherinnen Russlands. Sie beschloss, das am russischen Hof Katzen leben dürfen. Offenbar war das vorher nicht so. Von da an lebten jede Menge Katzen auf dem russischen Zarenhof. Im Jahr 1764 beschloss Katharina die Große den Hof in ein Museum zu verwandeln. Sie wollte eigentlich keine Katzen dort haben, aber sie nahm die kuscheligen Tiere in Kauf. Was ihr wirklich schwer fiel.

Noch heute leben ca. 70 Katzen auf dem Gelände. Sie sind auch sehr willkommen, da dort auch Ratten leben und von den vielen Katzen gejagt werden. So hat man erstens viel zum kuscheln und zweitens kaum noch Probleme mit den Ratten aus der Kanalisation. Wusstet ihr, dass Katzen sehr schlau sind? Sie durchstreifen nämlich alle Gänge und Keller, verbreiten so ihren Geruch und halten damit Ratten und auch Mäuse von den Gebäuden fern. Sehr klug!

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12. Mehr Schein oder schönes Sein?
In Russland gibt es viele schöne Menschen, das wissen wir auch. Das Land hat schon viele Supermodels hervorgebracht und sie sind die begehrtesten Models auf der Welt. Die Gesichtszüge sind einzigartig und ihr Selbstbewusstsein sehr hoch. Sie glänzen nicht nur mit Schönheit, sondern haben auch die erforderliche Größe. Natürlich blonde Frauen gibt es auch viele, da kann der Modelscout problemlos zwischen den Schönsten wählen.

Das Beste in Russland ist natürlich, dass dieses Land mehr Frauen als Männer hat. Wobei das natürlich für die Frauen nicht so optimal ist. Ungefähr 11 Millionen Frauen müssen sich also im Ausland nach potentiellen Ehepartnern umsehen, weil in ihrem Land einfach nicht genügend Männer vorhanden sind. Diese Tatsache wiederum freut die Männer in Europa, weil sie so eine Chance auf eine der vielen Schönheiten aus dem kalten Russland haben. Ein schönes Land, im wahrsten Sinne des Wortes.

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13. Schönheit kann Türen öffnen.
Eine der vielen Frauen, die in den letzten Jahren in der russischen Politik Fuß fassen konnten, ist Natalia Poklonskaya. Sie war dafür, dass die klassische Rollenverteilung endlich ein Ende findet. Das nicht nur Männer das Land regieren und brav Hausfrau und Mutter spielen, sondern dass sie auch mitreden, wenn es um die Belange des Landes geht. Schluss mit dem Patriarchat, das ist das Ziel. Sie ist nicht die einzige, die in der Politik mitmischt, es werden immer mehr.

Die Frau, die aus der Ukraine stammt, ist aktuell Abgeordnete im Unterhaus der russischen Regierung. Da sie eine sehr hübsche Frau ist, unterstellt man ihr natürlich, dass sie nur deshalb einen Chance auf ein höheres Amt hatte, weil sie eben hübsch ist. In Interviews darauf angesprochen, sagt sie nur: „Mein Aussehen war noch nie ein Hindernis.“ Das können wir uns gut vorstellen!

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14. Schluss mit Party
Eines von Adolf Hitlers Zielen war es ja, Leningrad sehr schnell übernehmen zu können. Hierfür hatte er sogar bereits eine Party geplant, im russischen Astoria Hotel. Dieses gab es seit dem Jahr 1910 und gehörte damals der britischen Palace Hotel Company. Hitler plante, an diesem ehrwürdigen und edlen Ort seinen Siegeszug ausgiebig zu feiern. Er war sogar so siegessicher, dass er schon lange vor dem Feldzug die Einladungskarten für die Gäste in Auftrag gab.

Dieses Hotel gibt es heute noch. Im Jahr 1987 war es zwar mal für 2 Jahre geschlossen worden, damit es umfangreich renoviert werden konnte, öffnete aber im Jahr 1989 wieder seine Türen. Im Jahr 2012 fand eine große 100 Jahresfeier statt und wurde zuvor wieder renoviert. Also ein Haus mit Geschichte und vielleicht magst du es ja mal besuchen, wenn du in Russland bist. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten dort und Russland macht ständig Fortschritte, was Innovation und Technik betrifft.

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15. Inspiration aus der westlichen Welt
Früher war die Rollenverteilung in Russland schon sehr klar. Männer machten Sport, vor allem auch Bodybuilding und Frauen hatten einfach nur gut auszusehen. Inzwischen hat sich das natürlich gewandelt und man findet immer mehr Frauen in Fitnessstudios und Sportstudios allgemein. Sie folgen den Ernährungstipps der westlichen Welt und wollen ebenso modern leben wie die Frauen im Westen. Sie machen also viel für ihre Gesundheit und ihre Fitness.

Eine Zeitlang war Russland nicht unbedingt für sauberen Sport bekannt. Gerade in Wettkämpfen wurde gedopt, was das Zeug hält. Die Folge davon waren Ausschlüsse aus allen großen Wettkämpfen der Welt. Inzwischen wird man sich Mühe geben, auch auf normalem Wege olympische Ziele zu erreichen. Da die Russen ja für Ausdauer und Disziplin bekannt sind, sollte ihnen das auch ohne Doping Mittel nicht schwer fallen.

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16. Hohe Bildungsrate
Hier bei uns wissen wir, dass russische Eltern viel Wert auf Bildung legen. Wenn wir eine 3 in der Klassenarbeit geschrieben haben, waren wir selbst zufrieden, unsere russischen Mitschüler haben geweint. Warum? Weil ihnen gute Noten wichtig sind, ihren Eltern erst recht. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder das Beste aus ihrem Leben machen und so verwundert es nicht, dass es in Russland die wenigsten Menschen gibt, die nicht lesen oder schreiben können.

Wir finden das sehr gut, denn ohne Bildung geht nun mal gar nichts. Das fängt beim Lesen und Schreiben an und geht später im Studium weiter. Die Russen haben längst erkannt, dass man ohne Fleiß einfach nichts erreicht und so treiben sie auch ihre Kinder zu Höchstleistungen an. Ist das schlecht? Wenn die Methoden nett sind, haben wir damit kein Problem. Denn nur so kann man einen hohen Lebensstandard erreichen. Ohne Fleiß kein Preis. Das sagt man ja nicht umsonst.

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17. Bekannt für guten Sport
Auch völlig ohne Doping wissen wir, dass Russland hervorragende Sportler stellt. Man denke an Maria Sharapova, die ein Ass im Tennis ist und an die vielen guten Leichtathletik Talente. Ein Beispiel ist hier auch Darya Klishin, die sogar Männer vor Neid erblassen lässt mit ihren unglaublichen Leistungen. Im Fußball sind die Russen nicht gerade die Welt-Talente, aber das kann auch noch kommen.

Besonders im Basketball und beim Eishockey machen sich die Russen auch große Namen und spielen in allen internationalen Turnieren eine große Rolle. Leistung und Ehrgeiz ist den Russen sehr wichtig und sie werden von klein auf dahin erzogen, ihr Bestes zu geben. Sei es nun in der Schule oder beim Sport. Russland ist fast überall ganz vorne mit dabei. Ein wirklich bemerkenswertes Land. Keine Frage!

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18. Eine Steuer für den Bart?
Russland hat aber auch lustige und kuriose Zeiten hinter sich. Im Jahr 1698 regierte Kaiser Peter der erste das Land und wollte sein Russland moderner machen. Er dachte sich, dass es Zeit wäre, mal an den Traditionen zu rütteln und sowohl das Land selbst, als auch seine Bewohner auf die Moderne einzustimmen, die nun mal Einzug halten sollte, um nicht als rückschrittlich auf der Welt zu gelten.

Anscheinend mochte er keine Bärte oder fand genau diese zu altbacken. Daher beschloss er, allen Männern, die ihren Bart behalten wollten, eine Bartsteuer aufzubrummen. Er hoffte, dass diese sich dann lieber die Gesichter rasieren, als noch länger mit den unerträglich langen Bärten durch die Gegend zu laufen. Wir können uns gut vorstellen, wie viele Bärte damals der Steuer zum Opfer fielen, weil wer möchte schon unnötig Geld für etwas ausgeben, was er sich auch einfach abrasieren kann? Eine lustige Idee, die Wirkung zeigte.

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19. So viele Schönheiten
In vielen Ländern auf der Erde gibt es Schönheitswettbewerbe. Natürlich stehen diese in unserer Zeit stark in der Kritik, weil man befürchtet, dass Frauen auch weiterhin nur auf ihr Aussehen reduziert werden. Aber warum sollten sich die Frauen nicht messen lassen an anderen? Männer machen das ja auch. Es gibt eben so viele Schönheitswettbewerbe unter Männern. Also einfach machen lassen. Anders als in den USA ist allerdings in Russland so ein Wettbewerb auch eine wichtige Chance. Den Siegerinnen winken tolle Preise und sie haben einen großen Werbeeffekt, jedenfalls viel stärker als im Westen.

Auch fließen in Russland noch weitere Kriterien mit in die Auswahl der Schönsten. Sie müssen auch menschliche, also empathische Fähigkeiten beweisen, um in der Gesellschaft als wertvolle empfunden werden zu können. Sie müssen eine Reihe an Talenten beweisen und auch ein gehöriges Maß an Bildung besitzen. Denn das wird auch getestet. Also könnt ihr sicher sein, wenn eine Russin einen Schönheitswettbewerb gewinnt, hat sie mehr als nur ein schönes Gesicht zu bieten.

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20. Immer noch das meiste Öl
Es ist wohl für keinen ein Geheimnis, dass Russland bis heute als einer der größten Öllieferanten auf der Welt bekannt ist. Russland besitzt immer noch die meisten Reserven und liefert dieses Öl per Pipelines nach ganz Europa. Auch gibt es viel Gas, das war ja erst Thema in den Medien vor kurzem, als es um das Thema „Nord Stream“ ging. Aber bleiben wir mal beim Öl.

Die Pipelines, die in Russland verlegt wurden, sind knapp 260.000 Kilometer lang. Stellt euch das mal vor! Man könnte die Pipelines also fast 6 Mal um die Erde wickeln. Unglaublich oder? Dennoch, irgendwann ist der beste Vorrat am Ende und so wird es auch in Russland sein. Es wird sowieso schon weniger Öl als früher befördert, was bedeuten könnte, dass bald Schluss ist mit der Lieferung des begehrten Stoffes. Was sagen wir dazu? Das es Zeit wird, nach nachhaltigeren und vor allem umweltfreundlicheren Lösungen zu suchen. Aber wir sind sicher, auch da ist Russland ganz vorne mit dabei.